Diskussion mit Frederick Richter: Gesundheits- und Datenschutz während Corona: Gegensätzlich oder vereinbar?

26.05.2020 virtuell


Unser Gast: Frederick Richter

Zu dieser Diskussionsveranstaltung: “Zentral oder dezentral?” lautet eine aktuell viel diskutierte Frage bei der Entwicklung einer Tracing-App zur Nachverfolgung von COVID-19-Infektionsketten. Die Bedenken und Risiken, die die Diskussion leiten, sind oft datenschutzrechtlicher Natur. Heiligt der Zweck die Mittel? Sollte Gesundheitsschutz auf Kosten des Datenschutzes ermöglicht werden? Oder kann das eine erreicht und das andere gewahrt bleiben? Über diese und andere Fragen diskutieren wir in einem Perspektivwechsel-Format mit Frederick Richter, dem Vorstand der Stiftung Datenschutz.

Zu Frederick Richter: Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg absolvierte Frederick Richter einen Masterstudiengang zum Informationsrecht an den Universitäten Wien und Hannover. Nach dem Rechtsreferendariat in Berlin wurde er 2005 zur Anwaltschaft zugelassen und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten. Von 2008 bis 2010 war er Referent und Datenschutzbeauftragter des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Von 2010 bis 2013 war er Berater im Deutschen Bundestag zur Urheberrechts- und Netzpolitik. 2013 wurde er zum Vorstand der von der Bundesregierung neu gegründeten Stiftung Datenschutz berufen.

Passend zur Thematik unseres Perspektivwechsel-Formates gibt es hier die Dokumentation einer Veranstaltung der Stiftung Datenschutz mit ähnlichem Fokus.